Der Konzernabschluss wurde in Übereinstimmung mit den vom International Accounting Standards Board (IASB) herausgegebenen International Financial Reporting Standards (IFRS) und deren Interpretationen durch das International Financial Reporting Interpretations Comittee (IFRIC) aufgestellt. Der Konzernabschluss der JENOPTIK AG ist gemäß §315a HGB mit befreiender Wirkung für einen Konzernabschluss nach HGB in Übereinstimmung mit den Richtlinien des IASB erstellt. Gleichzeitig stehen Konzernabschluss und Konzernlagebericht im Einklang mit der Richtlinie der Europäischen Union zur Konzernrechnungslegung.
Im Konzernzwischenabschluss ("Halbjahresfinanzbericht") zum 30. Juni 2008, der auf Basis des International Accounting Standard (IAS) 34 "Zwischenberichterstattung" erstellt wurde, werden die gleichen Bilanzierungsmethoden angewendet wie im Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2007. Dieser wurde nach den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU verpflichtend anzuwenden sind, erstellt. Diese Methoden sind im Anhang des Geschäftsberichtes 2007 im Einzelnen veröffentlicht und detailliert beschrieben. Der Geschäftsbericht ist im Internet unter http://www.jenoptik.com/ unter der Rubrik Investoren/Bilanzen/Berichte abrufbar.
Der Zwischenabschluss wurde in der Konzernwährung Euro erstellt und wird, wenn nicht anders vermerkt, in TEUR angegeben.
Der Zwischenlagebericht und der verkürzte Abschluss wurden weder entsprechend § 317 HGB geprüft noch einer prüferischen Durchsicht durch eine zur Abschlussprüfung befähigte Person unterzogen.
In den Konzernabschluss werden neben der JENOPTIK AG 18 (i.Vj. 18) inländische und 10 (i.Vj. 10) ausländische Unternehmen im Rahmen der Vollkonsolidierung einbezogen. Gemäß IAS 31 "Rechnungslegung über Anteile an Joint Ventures" wird 1 (i.Vj. 1) Gemeinschafts unternehmen quotal mit einem Anteil von 50 Prozent in den Quartalsabschluss einbezogen, sowie gemäß IAS 28 "Bilanzierung von Anteilen an assoziierten Unternehmen" 2 (i.Vj. 3) inländische assoziierte Unternehmen "at Equity" bilanziert. Als wesentliche Veränderung wurden im ersten Halbjahr 2008 die Mehrheitsanteile an einer Gesellschaft verkauft, die nunmehr als Beteiligungsunternehmen geführt wird. Weiterhin wurden im zweiten Quartal die Anteile an einer inländisch assoziierten Gesellschaft veräußert.
Eine Forderung gegenüber einer nahestehenden Person wurde im ersten Halbjahr beglichen. Darüber hinaus hatte der Jenoptik-Konzern keine Geschäftsbeziehungen zu nahestehenden Personen.


Die aktuellen Erklärungen nach § 161 AktG zum Deutschen Corporate Governance Kodex von Vorstand und Aufsichtsrat sind den Aktionären über die Jenoptik-Internet-Seiten dauerhaft zugänglich gemacht worden. Des Weiteren ist die Erklärung bei der JENOPTIK AG einsehbar.
Die JENOPTIK AG und ihre Konzerngesellschaften sind an mehreren Gerichts- oder Schiedsverfahren beteiligt. Sofern diese erheblichen Einfluss auf die wirtschaftliche Lage des Konzerns haben könnten, sind die Verfahren im Konzernabschluss für das Jahr 2007 der Jenoptik beschrieben. Aktuell handelt es sich dabei um ein Verfahren.
Wesentliche Ereignisse nach dem Zwischenabschlussstichtag lagen nicht vor.
Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den angewandten Grundsätzen für die Zwischenberichterstattung der Konzern-Zwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzern-Zwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.