Zusatzmenue:



Hauptmenue:

Tools:

Untermenue:

Seiteninhalt:

Chancen und Risiken.

Im Rahmen der Berichterstattung zum Chancen- und Risikobericht verweisen wir auf die Ende März 2008 veröffentlichten umfangreichen Angaben im Jenoptik-Geschäftsbericht .

Das Risiko aus dem Verkauf von M+W Zander im Mai 2006 hat sich 2008 weiter reduziert, vor allem bei den Avalstellungen. Eine zum Jahresende noch bestehende Sonderbürgschaft für ein Projekt von AMD in Höhe von 46,8 Mio Euro wurde vorzeitig zurückgegeben. Sonstige bestehende Altavale sanken weiter - von 7,6 Mio Euro auf nun noch 0,6 Mio Euro. Damit hat sich das gesamte Bürgschaftsvolumen für M+W Zander von 54,3 Mio Euro auf 0,6 Mio Euro zum 30. Juni dieses Jahres reduziert.

Das Risiko aus der Abhängigkeit von einzelnen Lieferanten, vor allem bei der Beschaffung von Spezialkomponenten, hat sich in einem konkreten Fall erhöht. Infolge mangelnder Quantität und Qualität einer Spezialkomponente, die Jenoptik von einem externen Hersteller bezieht, ergaben sich Lieferverzögerungen für ein Produkt im Segment Laser & Optische Systeme. Gegenmaßnahmen wurden im Verlauf des 2. Quartals 2008 eingeleitet.

Verschlechtert haben sich im Verlauf des 1. Halbjahres die die Geschäftsentwicklung insgesamt beeinflussenden konjunkturellen Rahmenbedingungen. So führten weiter steigende Rohstoff- und Energiepreise sowie eine weitere Abschwächung des US-Dollars zu heute in Summe deutlich pessimistischeren Konjunkturprognosen als noch am Jahresanfang 2008.

Dies trifft vor allem auch auf den globalen Halbleitermarkt zu, für den die Wachstumsprognose für den weltweiten Chipumsatz 2008 deutlich nach unten korrigiert wurde. In den letzten Monaten hat sich der signifikante Rückgang des Ausrüstermarktes für die Halbleiterindustrie bestätigt. Der Branchenverband SEMI rechnet inzwischen mit einem 20-prozentigen Umsatzrückgang für das Jahr 2008 nach einem 6-prozentigem Umsatzzuwachs noch im Jahr 2007. Für Jenoptik besteht vor allem in der Sparte Optische Systeme das Risiko, dass eine signifikante Verschlechterung der Branchenkonjunktur, die mit einem radikalen Rückgang der Auftragseingänge von Ausrüstungsunternehmen einhergehen wird, Umsatz- und damit auch EBIT-Entfall nach sich zieht.

Weitere Änderungen der im Geschäftsbereicht beschriebenen Risiken sind 1. Halbjahr 2008 und bis zum Redaktionsschluss dieses Berichtes nicht eingetreten.